Hans Eijkelboom

Hans Eijkelboom besuchte für seine konzeptuelle Straßenfotografie in den letzten 25 Jahren Städte auf der ganzen Welt. Beim Fotografieren folgt er einem zentralen Motiv — vor allem modischen Stilen und Attributen der ihm entgegenkommenden Passant*innen — und betont darüber Unterschiede und Gemeinsamkeiten gleichermaßen. Besonders anschaulich wird dies in der Gegenüberstellung von auf verschiedenen Kontinenten entstandenen Bildern.

Hans Eijkelboom arbeitet fast ausschließlich in umfangreichen fotografischen Serien, die mit einer nahezu soziologischen Herangehensweise bestimmte Alltagsphänomene dokumentieren. Für das Ruhr Ding fotografierte Eijkelboom Paare in Düsseldorf, Amsterdam und Mailand und entwickelte daraus eine neue Werkserie. Hans Eijkelboom [geb. 1949] lebt in Amsterdam.

Hans Eijkelboom 2019 c Daniel Sadrowski
UKR Wandersalon mit Hans Eijkelboom 2019 c Daniel Sadrowski 3115 Wandersalon ©

Hans Eijkelboom

Auf subtile und durchaus humorvolle Art kommentiert Eijkelboom in seinen Fotoserien gesellschaftliche und wirtschaftliche Normen und wie diese über äußere Attribute vermittelt und verhandelt werden.

Ruhr Ding Hans Eijkelboom 5931 Projekt ©

Urban Culture, Amsterdam – Düsseldorf – Milan / The Street & Modern Life, Birmingham, U.K.

Die in drei Reihen gehängten Abzüge erzeugen ihre eigene komplexe Erzählstruktur, die sich von Bild zu Bild fortschreibt und im Dazwischen mitunter verblüffende Bezüge herstellt.