Suse Weber

Suse Weber arbeitet mit Skulptur, Installation, Sound und Performances. Innerhalb dieser Medien entwickelte sie den eigenen Werkbegriff einer Emblematischen Skulptur, ein spezifisches Zeichensystem, das an die Zeichenhaftigkeit von politischen Symbolen und Wappen erinnert. Ausgangspunkte sind dabei oft alltägliche gesellschaftliche Strukturen, die die Künstlerin in ihren Werken verarbeitet. Webers emblematische Skulpturen sind meist begehbar und stellen erlernte Verhaltensmuster auf die Probe. Durch Fragmentierung und szenografische Anordnungen werden allgemein bekannte Systeme aus Zeichen und Farben in eine Art konzeptionelle Bausteine übersetzt, die sowohl akustisch als auch optisch Bestandteile eines neuen Gebildes werden. Im Rahmen des Ruhr Ding setzt sich Suse Weber, in Kooperation mit dem Studiengang Szenische Forschung der Ruhr Uni Bochum, mit der Taube, dem „Rennpferd des kleinen Mannes“, auseinander und dekonstruiert in einer Installation im öffentlichen Raum Physiognomie sowie die reale und metaphorische Bedeutung des Vogels. Suse Weber [geb. 1970] lebt in Berlin.

SW Porträt
Ruhr Ding Suse Weber 6315 Projekt ©

Betonoper: Die Taube

Die unter dem Begriff der „Emblematischen Skulptur“ bekannt gewordenen Arbeiten der Künstlerin Suse Weber (*1970) oszillieren zwischen Performance, Spiel, Assemblage, Storytelling und Skulptur.