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4.2.22

Kontinuitäten und Neuanfänge

Anlässlich des Jahrespressegesprächs, das am Freitag, 28.1.2022, stattgefunden hat, stellt Urbane Künste Ruhr eine Auswahl an kommenden Projekten und Aktivitäten vor.

„Der Wunsch innerhalb der polyzentrischen Ruhrgebietsregion Zusammenhänge herzustellen, steht für mich als große Überschrift über dem Gesamtprogramm von Urbane Künste Ruhr. Die zeitgenössische Kuns tim öffentlichen Raum erscheint dafür besonders geeignet: Künstlerische Neuproduktionen, die für bestimmte Orte entstehen, schaffen inhaltliche, soziale und politische Bezüge zum postindustriellen (Alltags-)leben. In diesem Jahr freuen wir uns auf vielseitige Veranstaltungen am Emscherkunstweg, auf etablierte Formate wie den Wandersalon und das Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr. Gleichzeitig beginnen wir mit einem aufregenden neuen Projekt, das weitere Verbindungen schafft: Healing Complex (2018–ongoing) von Irena Haiduk.“ Britta Peters, Urbane Künste Ruhr

Wie lassen sich aus der Kunst heraus neue Möglichkeiten des Austauschs und der Begegnung für die Stadtgesellschaft schaffen? Dieser Frage geht die Künstlerin Irena Haiduk unter Einbeziehung verschiedenster Menschen und Interessengruppen ab Mitte des Jahres nach: In der ehemaligen Kirche St. Bonifatius in Gelsenkirchen-Erle initiiert Urbane Künste Ruhr mit ihrem Projekt Healing Complex (2018–ongoing) einen Multifunktions-Ort, der unterschiedlichste Aktivitäten miteinander verknüpft: die Erholung von alltäglichen Strapazen durch Rituale wie Saunieren, das gemeinsame Backen von Teigwaren sowie Kunst. Auftakt des Projekts ist eine ab Juni laufende lebendige Ausstellung Haiduks, die durch einvielfältiges Programm aus Workshops, Gesprächsformaten und vielemmehr begleitet wird.

Der Emscherkunstweg wird durch weitere Kunstwerke und die Ergebnisse der künstlerischen Revisionen bereichert. Die Arbeit CATCH AS CATCH CAN von Mischa Kuball und Lawrence Weiner feiert Wiedereröffnung, dasparkhotel_inside-outsite von Andreas Strauss erhält eine zweite Dependance in Castrop-Rauxel und die Skulptur Emscher Folly von Nicole Wermers erweitert zukünftig den permanenten Skulpturenpfad.

Das mobile Veranstaltungsformat Wandersalon bietet auch in 2022 regelmäßig allen Interessierten die Gelegenheit, den im künstlerischen Programm aufgeworfenen Themen und Fragestellungen weiter nachzugehen. Bereits begonnen hat die neue Wandersalonreihe Ermüdung und Versorgung in Kooperation mit dem Institut für Theaterwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum.

Nicht zuletzt gehört zu den wiederkehrenden Inhalten auch das Residenzprogramm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr für 14 internationale Künstler*innen. Die drei bis 12-monatigen Aufenthalte vor Ort werden ebenfalls in Kooperation mit lokalen Vereinen und Stiftungen ausgerichtet und haben sich als nachhaltiges Instrument bewährt, um bei allen Beteiligten neue Impulse zu setzen und längerfristige Beziehungen zu ermöglichen.

Hinter den Kulissen plant Urbane Künste Ruhr das nächste Ruhr Ding. Nach dem Ruhr Ding: Territorien (2019) und dem Ruhr Ding: Klima (2021) greift das Ruhr Ding: Schlaf im südlichen Ruhrgebiet im Mai und Juni 2023 die Frage auf: „Wie wollen wir leben?“

Open Call: Teilnehmende für Filmprojekt gesucht!

News-Beitrag

Für ein Filmprojekt der Künstlerin Melanie Manchot für das Ruhr Ding: Schlaf in 2023 suchen wir Kontakt zu Personen, die klassische Nachtarbeiter*innen sind.

Stellungnahme zum Krieg in der Ukraine

News-Beitrag

Der von Russland gegen die Ukraine und Europa geführte Krieg erschüttert uns. Unsere Solidarität gilt allen Ukrainer*innen, unabhängig von Aussehen, Migrationsgeschichte und sexueller Orientierung.

Open Call für Residenzstipendium

News-Beitrag

Urbane Künste Ruhr vergibt in Kooperation mit der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets in Bochum zwei Residenzstipendien an Künstler*innen, die an der Arbeit mit Archiven interessiert sind.