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Stimmen aus dem Off

Stimmen aus dem Off

von Monika Gintersdorfer, Jeewi Lee, Sybille Peters, Nora Sdun, Boris Sieverts & Raul Walch

Der Frühling 2020 fand im Privaten statt, in den eigenen vier Wänden – einem eigentlich so vertrauten und doch ganz neu erlebten Raum. Einem Raum, der durch die Corona-Maßnahmen geschlossener wirkte und gleichzeitig öffentlicher wurde als je zuvor. Sechs Stimmen aus der Kunst widmeten sich in Zeiten von „Social Distancing“, Ausgangssperren und geschlossenen Grenzen den Fragen: Welchen Einfluss haben diese veränderten Verhältnisse auf den urbanen Raum, das öffentliche Leben und Gemeinschaft? Wie schaffen wir den Transfer zwischen Innen- und Außenraum? Oder liegt gerade in der Trennung von Innen und Außen die Chance, Positives aus der Pandemie mitzunehmen?

Die Stimmen findet ihr hier:

Boris Sieverts – Festplatz ohne Kirmes
Jeewi Lee – 33°31’40.0"N 7°48’15.8"W
Sybille Peters – Krisen des Versammelns
Nora Sdun – Wandern in Gedanken
Raul Walch – Die Kunst in Zeiten der Cholera
Monika Gintersdorfer – ensemble / zusammen

Mixed Material Arts

Mit dem Know-how der Hanseatischen Materialverwaltung und von dieser inspiriert, entstand im Ruhrgebiet mit der Materialverwaltung on Tour ein gemeinnütziger Fundus.

UNTER­TAGE­BUCH (Auszüge)

„Lieber Alter Mann, seit einigen Tagen befinde ich mich in deiner Heimat. Dem Zufall verdankt, wird sich mir die innere Motivation dieser Forschungsreise vielleicht niemals offenbaren [...]"

Netzstadt Ruhr: Das Ruhrgebiet als Rhizom

Städte können gelesen werden. Michael Buto beschreibt in La Ville comme texte die Stadt als einen doppelten Text.